Knapper als es aussieht - zu Gast in Lindenthal

Liebe Leserin, Lieber Leser,

 

zum heutigen Punktspiel der ersten Bezirksliga stehen sich der TSV Einheit Lindenthal und die erste Vertretung des abstiegsbedrohten ESV Delitzsch gegenüber.

 

Wie in diesen Tagen üblich machte auch die Grippewelle vor den Delitzschern nicht halt und raffte unsere in der Rückrunde bisher unbefleckte Nummer Sechs, Steffen, nieder. Als adäquater Ersatz wurde Eddy verpflichtet.

Die Lindenthaler wollten nichts dem Zufall überlassen und traten in voller Besetzung an.

Wie so häufig starten wir mit den Doppeln.

Bei Stefan und Matthias, unserem Doppel zwei, sah es die ersten beiden Sätze nach einer kleinen Sensation aus und man konnte ohne Schwierigkeiten in Führung gehen. Doch nach einer spielerischen Umstellung des Einser-Doppels der Lindenthaler lief nicht mehr viel zusammen und die Jungs mussten Teuschel/Morich widerwillig zum Erfolg gratulieren, 2:3.

Bei Patrick und Marcus spiegelt das eindeutige Ergebnis das enge Spiel leider nicht wider. Stengel und Papst haben sich mit allen Kräften gewährt und unser Spitzendoppel ein ums andere mal schlecht aussehen lassen. Dennoch ein klares 3:0.

Das frisch formierte Doppel drei konnte gegen das eingespielte Doppel, Hoffmann/Schmidt leider nicht viel ausrichten, da Sie Ihre Chancen leider nicht häufig genug nutzen konnten, 0:3.

Patrick war heute heiß, da er im letzten Duell mit Teuschel denkbar knapp das Nachsehen hatte. In vielen spektakulären Ballwechseln, Patrick gewohnt sicher, konnte er Teuschel bis auf den zweiten Satz ungefährdet in Schach halten. Ein tolles Ergebnis und schön herausgespieltes 3:0.

Am Nebentisch durfte Marcus gegen Stengel, der zum letzten mal in der Jugendbezirksliga bezwungen werde konnte, ran. Von beginn an gestaltete sich ein offenes Spiel auf beiden Seiten, weil einfach niemand gern gegen Linkshänder spielt, nicht mal Linkshänder! ;) Der Knackpunkt dieses Spiels lag im dritten und umkämpftesten Satz. Dieser konnte erst in der Verlängerung zu Gunsten des Lindenthalers entschieden werden. Mit einer kleinen „Schnürsenkelpause“ wurde der Rhythmus von Marcus gestört und Stengel hat einmal mehr gezeigt wie ausgebufft er doch ist, 1:3.

Matthias und Stefan bekamen mit Hoffmann und Morich zu tun.

Gegen Hoffmann konnte Matthias lange offen gestalten, doch es reichte am Ende nicht aus und so ging dieser knappe Punkt erneut an die Lindenthaler, 2:3.

Stefan versuchte sich gegen das unangenehme Spiel von Morich und konnte nicht viel gegen die überrissenen Topspins und die schwer einzuschätzenden Aufschläge nicht viel ausrichten. Auf dem Spielbericht stand nach kurzer Zeit 0:3 und Stefan wusste nicht so richtig was grade passiert ist, Schade.

Eddy trat gegen Schmidt, der im Hinspiel noch in der Mitte gepunktet hat, an hatte alle Hände voll zu tun. Schmidt kam nicht so richtig ins Spiel, Eddy konnte sich aber leider nicht wirklich absetzen. In den entscheidenden Momenten versagten die Nerven und am Ende stand auch hier eine bittere 1:3 Niederlage.

Nun lag es an Oli den Lauf der Lindenthaler zu durchbrechen. Auch hier sah es lange nach einer klaren Sache aus. Da Oli die Woche über nicht all zu viel Zeit zum Training hat, nutzte er dieses Spiel für eine zusätzliche Einheit und kam im fünften Satz dann doch noch ins schwitzen. Ein 3:2 Erfolg der zeigt, das es Oli nicht an Kondition und Nervenstärke fehlt.

 

Nach der ersten Einzelrunde 3:6, noch nichts verloren, aber da muss Druck auf den Kessel!

 

Mit dem Duell der Einser ging es in die zweite Einzelrunde und Patrick machte nach zwei engen Sätzen (1:1) dann doch kurzen Prozess und gewann verdient 3:1.

Nun lag es an Marcus den kleinen „Lauf“ gegen Teuschel vorzuführen. Ein enges Spiel mit lauten Marcus und einem noch lauteren Teuschel. Die Geschichte aus dem Spiel gegen Stengel wiederholte sich, nur ohne „Schnürsenkelpause“. Der dritte Satz war entscheidend und konnte musste in der Verlängerung abgegeben werden. Am Ende ein wirklich knappes 1:3.

Matthias, Stefan und Oli taten es Marcus gleich gaben Ihre Spiele teils unverdient ab und mussten jeweils zum 1:3 gratulieren.

Lediglich Eddy drehte den Spieß im letzten Spiel um und konnten dieses für sich 3:1 entscheiden.

 

Zum Schluss stehen noch immer 7 Punkte in Tabelle auf der haben Seite und Chancen das rettende Ufer zu erreichen verringern sich von Spiel zu Spiel. Auch wenn das heutige 5:10 recht eindeutig aussieht standen sich doch gleichwertige Mannschaften gegenüber wobei die eine einen ordentlichen und die anderen einen gebrauchten Tag erwischt haben.

 

Ein kurzer Dialogausschnitt zwischen A. Teuschel und Marcus.

Teuschel: „Das war ein scheiß Spiel gegen dich, mit deinen Aufschlägen bin ich einfach nicht ins Spiel gekommen...“

Marcus: „ André du wirst es nicht glauben, aber genau das war der Plan :P“

 

 

Mit diesen Worten Endet der heutige Bericht. Vielen Dank fürs lesen. Wir freuen uns auf jeden Besucher zum nächsten Spiel am 03.03.2018 gegen den Tabellenführer.