Erste spielt auch gegen Lindenthal 8:8

Am gestrigen Tag empfingen wir den Landesligaabsteiger aus Lindenthal. Auf Grund des Fehlens der gegnerischen Nummer 1 (F. Stengel) machten wir uns leichte Hoffnungen hier doch den ein oder anderen Punkt mitzunehmen. Da die Zweite zeitgleich spielte griffen wir diesmal als Ersatz auf Layth zurück.

 

Auf Grund von anderen Terminen bei Mathias und Patrick waren wir kurzfristig gezwungen unsere Doppel umzustellen, was sich aber vorwegnehmend nicht negativ auswirkte. Doppel 1 diesmal daher mit Stefan und Marcus trat gegen die Paarung Teuschel und Morich an. Nach einer schnellen 2:0 Führung mussten wir noch den Ausgleich hinnehmen, wodurch der fünfte Satz entscheiden musste. In einem ausgeglichenen Satz gingen wir knapp, aber nicht unverdient mit 11:9 als Sieger vom Tisch (3:2). Am Nebentisch traten Patrick und Mathias gegen Hoffman und Schmidt an. Nach einer 2:0 Führung und verlorenem dritten Satz, siegten beide in vier Sätzen (3:1). Doppel 3 (Oli/ Layth) tat sich gegen die Paarung Wenk und Papst schwer. Nach 1 1/2 Sätzen wachten beide dann auf, letztlich waren die Lindenthaler aber hinten heraus stets einen Tick besser und wacher (0:3).

 

Oben machte Patrick dann mit Hoffmann wortwörtlich kurzen Prozess. Patrick überlies dem Lindenthaler in drei Sätzen lediglich 6 Punkte (3:0). Mehr ist dazu nicht zu berichten. Am Nebentisch kann man Stefan sein Spiel gut als Spiel der vergebenen Chancen bezeichnen. Trotz einer 8:2 Führung im ersten Satz reichte es nicht zur 1:0 Satzführung. Der Lindenthaler wurde daraufhin in seinen Aktionen immer sicherer und Stefan fiel nicht viel ein. Letzlich musste er sich in vier geschlagen geben (1:3). Was im Doppel bei Mathias hier und da noch gut klappte, wollte im Einzel einfach nicht gelingen. Im Spiel gegen Schmidt lag er schnell mit 0:2 zurück. Nicht aufgebend sicherte sich mit einem knappen 12:10 den dritten Satz. Leider sollte dies nur ein Strohfeuer bleiben. In folgenden Satz wollte wieder nichts gelingen, wodurch der Lindenthaler nach vier Sätzen als Sieger vom Tisch ging (1:3). Am Nebentisch entwickelte sich das Spiel zwischen Marcus und Morich primär zu einem Aufschlagspiel. Marcus, welcher zu Beginn sichtlich Mühe die effetreichen Aufschläge von Morich anzunehmen, konnte sich aber dennoch im ersten Satz knapp durchsetzen (15:13). Satz zwei ging dann an den Lindenthaler, welcher vorallem in seinen Aktionen mit der Rückhand sicherer wurde. Leicht verzweifelnd konnte sich Marcus doch noch Satz drei klauen (11:9), sodass er mit dem nötigen Selbstvertrauen sich den Sieg im vierten Satz nicht mehr nehmen lies (3:1). Unten musste dann Oli gegen Wenk ran. In einem ausgeglichen Spiel lag er leider nach drei Sätzen zurück. Mit dem "einfachen" Tipp dominanter zu werden sicherte er sich mit 11:5 den 2:2 Ausgleich. Auch im entscheidenden fünften Satz behielt er dann die Marschrichtung bei und gewann abermals 11:5 zum 3:2 Sieg. Layth spielte nebenan gegen die lindenthaler Nachwuchshoffnung Papst. Nach verlorenem ersten Satz, sicherte er sich den zweiten Satz und war im dritten Druchgang bereits mit 10:5 in Front. Leider versagten ihm hier die Nerven und der Arm wurde immer schwerer. Auch eine Auszeit von außen blieb leider aus, sodass der Satz noch mit 10:12 verlorenen ging. Sichtlich mit sich hadernd ging dann im vierten Satz nicht mehr viel, womit das Spiel 1:3 verlorenen ging.

 

Halbzeitstand: 5:4

 

Im Spiel der Spitzenspieler an diesem Tag zeigten beide ihre Klassen. Mit sehenswerten und langen Ballwechseln entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Leider lies sich Patrick nach gewonnenen ersten Satz ein ums andere Mal vom Tisch wegdrängen, wodurch Teuschel genügend Zeit hatte seine Angriffe auszuspielen. Nach dem 1:2 Satzrückstand gab Patrick nochmal alles und glich mit 13:11 aus. Leider übernahm daraufhin wieder der Lindenthaler das Zepter, sodass Patrick ihm nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren musste (2:3). Am Nachbartisch erblockte sich Stefan die ersten zwei Sätze. Satz drei musste er dann knapp mit 11:13 abgeben, in Satz vier konnte er seine Bälle aber wieder durch bringen und siegte verdient in vier Sätzen (3:1). Mittig kam Mathias gegen Morich überhaupt nicht zurecht. Allein die Annahme der Aufschläge des Lindenthalers stellten ihn vor eine große Hürde, sollte die Annahme doch mal gelingen, antwortete Morich mit seiner brachialen Vorhand. Alles in allem leider eine deutliche Niederlage (0:3). Nebenan hatte Schmidt gegen Marcus in den ersten zwei Sätzen meist die bessere Antwort. Sei es im Blockspiel, im Angriff oder Gegenangriff, der Lindenthaler war stets einen Schritt voraus. Erst ab Satz drei konnte sich Marcus darauf einstellen und sicherte sich diesen sogleich (11:9). Satz vier war abermals ausgeglichen, aber mit der 2:1 Führung im Rücken spielte der Lindenthaler sein Selbstvertrauen aus, sodass Marcus nach vier Sätzen als Verlierer vom Tisch ging (1:3). Im vorletzten Spiel war es nun an Oli uns den siebten Punkt und somit wenigstens das Entscheidungsdoppel zu sichern. Die Anforderung erfüllte er dann auch mit Bravour. In drei Sätzen spielte er seine Erfahrung aus, variierte seine Aufschläge und Angriffsbälle gekonnt, sodass nichts anbrannte (3:0). Im letzten Einzel an diesem Tag drehte Layth einen 1:0 Satzrückstand zu einer 2:1 Führung. Jedoch gab sich sein Gegenüber Wenk nicht geschlagen, sodass der fünfte Satz das Spiel entscheiden musste. In einem engen Satz führte der Lindenthaler schon mit 10:6, als Layth den Schalter nochmals umlegen konnte und auf 9:10 herankam. Ein sichtlich nervös werdender Wenk konnte aber auf Grund eines Fehlers von Layth letztlich das Spiel doch knapp für sich entscheiden (2:3). Im folgenden Entscheidungsdoppel mussten Stefan und Marcus dann gegen Hoffmann und Schmidt antreten. Nach einer sicheren Führung (7:3) im ersten Satz schafften es beide diesen noch abzugeben (8:11). Sichtlich verwundert gingen beide dann konzentrierter ans Werk und sicherten sich Satz zwei (11:2) sicher. Satz drei wurde dann eine knappe Kiste, welche wir aber mit 11:9 für uns entscheiden konnten. Im vierten Satz wurde den Zuschauern noch der ein oder andere spetakuläre Ball geboten, welche wir zum Glück meist zu unseren Gunsten zum 3:1 Sieg entscheiden konnten.

 

Somit trennten wir uns nach letzter Woche bei Eintracht Süd auch in diesem Spiel mit 8:8. Leider mussten wir nach Spielende feststellen, hier wäre durchaus mehr drin gewesen, aber es sollte nicht sein. Mit nun 2:4 Punkten müssen wir kommenden Sonntag bei Leutzsch 4 antreten.